Tierisches Hochzeitsportrait – Kathi + Tobi

So ein abwechslungsreiches, interessantes und – leicht hektisch – tierisches Hochzeitsportrait wie das von Katharina und Tobias hatte ich bisher noch nicht. Das liebe ich an meinem Beruf! Zum besseren Verständnis spule ich ein bisschen zurück:

Kathi und Tobi kannte ich bereits von einem früheren Fotoshooting. Tobias schenkte Kathi damals eine Fotosession, zusammen mit ihren Hunden. Angesichts der Tatsache, dass sie mich und meinen Bildstil bereits kannten war meine Freude doppelt so groß als sie bei mir für ihr Hochzeitsportrait anfragten. Es ist immer wieder schön wenn ich ehemalige und neue Kunden bei wichtigen Ereignissen, wie einer Hochzeit, in ihrem Leben begleiten darf.

Als dann noch, im Hochzeitsvorgespräch, Wörter in den Raum geworfen wurden wie „Hund“ und „Pferd“ war ich Feuer und Flamme.

So ein Hochzeitsportrait mit einem oder mehreren Hunden ist schon selten. Aber Hochzeitsfotos mit einem Pferd sind viel seltener. Damit meine ich nicht Hochzeitskutschen und dessen Pferde. Letztlich schwirten mir also zahlreiche Fotoideen im Kopf herum, die je nach Brautkleid eventuell durchsetzbar wären.

Infolge dessen einigten wir uns auf ein gemeinsames besichtigen der Fotolocations. Diese durften nicht zu weit von der Kirche und der Partylocation entfernt sein. Jeder, der schon einmal geheiratet hat oder an der Planung einer Hochzeit beteiligt war, weiß wie eng der Zeitplan einer Hochzeit sein kann. Unser erstes Ziel war die Burgruine in Polle, mit dem Hintergedanken der reinen Natur für die Aufnahmen mit den Tieren. Doch als wir in Vahlbruch in die tiefen des Waldes eindrangen und die umliegenden Felder begutachteten, war uns dreien eines schnell klar: total pur – Hochzeitsfotos in der Natur! Da Kathi und Tobi naturverbundene Menschen sind, verlor die Burg in der finalen Entscheidung gegen den Wald und die Wiesen.

Wir nutzten an dem Tag den angstrebten Zeitplan gut aus. Gerade wenn man mit Tieren arbeitet, kann neben dem Wetter, alles anders kommen als man denkt. Bei Yoko, dem Hund, war dies nicht der Fall. Er war die Ruhe selbst und cool bei der Sache. Auch Casper, das Pferd, machte zur Freude aller beteiligten seine Sache herrvorragend. Und zum richtigen Zeitpunkt hatten wir alle Aufnahmen in der Tasche, denn kurz darauf öffnete eine graue Wolkendecke über uns seine Forten.

Natur pur.