Gutes Wetter für das 2.Wirtschaftswunder

Schön war es. Das zweite Wirtschaftswunder liegt hinter mir. Drei Tage Sonnenschein mit teils angenehmen Temperaturen. Und wiedereinmal ein kurzer Regenschauer am Freitag.

Auch bei diesem Wirtschaftswunder war ich ab Freitagmittag bis Sonntagabend, wie schon im letzten Jahr, dabei und möchte besonders den Damen und Herren zu Hause sowie den Interessierten unter euch dieses Event möglichst näher bringen. Ohne groß thematisch ausschweifend und langweilig zu werden. Dabei versuche ich einen Vergleich zum 1.Wirtschaftswunder so gut es geht zu vermeiden.

Der Freitag ist der Casus knacksus des dreitägigen Events. Zur Mittagszeit und auch im laufe des Tages konnte jeder vor Ort miterleben, wie langsam sich der Kurpark mit Besuchern und Oldtimern füllte. Bei einem normalen Arbeitstag aber auch wenig verwunderlich. Die Frage ist jedoch: lohnt es sich den Freitag weiterhin mit im Programm aufzunehmen? Eine Meinung dazu möge sich bitte jeder selber bilden.

Wie dem auch sei. Musikalisch wurde das Wirtschaftswunder von den Velvet Cats eröffnet, die ihrer kleinen Anzahl an Zuhörern mit toller Musik und intensivem Zuschauerkontakt einen schönen Auftakt boten. Gefolgt von Ottos (Dohse) Band, die zudem Zeitpunkt mehr Zuhörer aufwies. Evtl. Fans und Groupies?

Einige Stunden später traten zum Abschluss des Tages The Hot Wheels auf die, abgesehen von einer kleinen Pause, bis zum Ende des ersten Veranstaltungstages spielten und den ein oder anderen auf die Tanzfläche zogen.

Apropos tanzen. Bereits zum Auftritt von den Vevet Cats war das erste Tanzpaar auf den Steinplatten, die als Tanzfläche dienen, vor der Konzertmuschel wiederzufinden. Und dies ging vom jeweiligen Beginn des Eventtages bis zum Ende unermüdlich so weiter. Weitere Tanzpaare und Clubs reisten am Samstag an. Die letzten trudelten am Sonntag ein. Zudem hatte einer der Tänzer am Sonntag Geburtstag. Neben einem simplen Ständchen und kleinen Geschenken gab es einen, ich möchte es als solches bezeichnen, Geburtstagstanz. Alle Tänzer und -innen versammelten sich in in einem Kreis auf der Tanzfläche, um das Geburtstagskind herum. Zu einer mir unbekannten Version von Happy Birthday, was über die Lautsprecher erklang, tanzte das Geburtstagskind mit jeder Tänzerin. Eine schöne Geste. Der Großteil der Tänzer war sicherlich über 50+. Deren Fitness und akrobatischen Einlagen, jedes Paar bzw. jede Gruppe hatte seinen eigenen Tanzstil, waren äußert bemerkenswert.

Dahin gehend darf ich eine wichtige Person, die einen ziemlich schweren Job hatte, nicht vergessen. DJane Heidi. Sie hat immer für gute und tanzbare Musik zwischen den Bandauftritten gesorgt. Schließlich stehen die Bands nicht den ganzen Tag in der Schlange und warten auf ihren Auftritt. Nein, irgendwie müssen die Umbauphasen zwischen Bandauftritten usw. bis zum eigentlichen Auftritt auch überbrückt werden. Von daher bin ich mir zu 100% sicher, dass auch sie im Publikum den ein oder anderen Fan dazu gewonnen hat.

Neben den altbekannten Bands, unter anderem Tom Aaron am Samstag und Sonntag, trumpfte das zweite Wirtschaftswunder mit neuen Künstlern und einer kleinen Abwechslung im Programm auf.

Im Erdbeertempel des Kurparks konnten die Besucher am Samstag und Sonntag Sad Alex, einer One Man Band, lauschen und durch ausreichend vorhandenen Platz auch zu seiner Musik wunderbar tanzen.

Des Weiteren traten Reena & the Monarks am Samstag auf, neben Ottos Band eine der Größten Bands in Punkto Mitgliederanzahl, und The Nymonics, sie hatten ihren Auftritt am Sonntag, die das Wirtschaftswunder musikalisch beendeten.

Zwischendrin gab es die ein oder andere Boogie Woogie – Tanz- und Petticoatshow auf der Bühne. Nett anzusehen.

Auch kulinarisch wurde den Gästen einiges geboten. Es gab frischen Reibekuchen, edlesgrün mit ihrem leckerem Erfrischungsgetränk, Eis von Lopergolo und Soft-Eis mit vielen Dekovarianten, von Potato Ink. warme Kartoffelchipsgerichte in unterschiedlichen Ausführungen, Jack’s Tasty hatte nicht nur gutaussehende Hot-Dogs und Hamburger – sie schmeckten auch lecker, genauso wie Toby’s Original German Currywurst und das ein oder andere Bierchen von der Bad Pyrmonter Hofbrauerei u.v.m.

 

Fazit:

Bei einem solch humanen Eintrittspreis bzw. Preis für ein Wochenendticket der von der AS event & gastro-service UG als Veranstalter veranschlagt wird, bekommt man ziemlich viel geboten. Wer jetzt über seinen Besuch im Nachhinein enttäuscht ist, möge an einen wichtigen Faktor denken. Das war erst das zweite Wirtschaftswunder! Es ist also Luft nach oben. Und für Lob und Kritik, somit auch Verbesserungsvorschlägen, kann man sich an die Homepage vom Pyrmonter Wirtschaftswunder wenden.

Ich sehe Rückblickend auch das zweite Wirtschaftswunder als Erfolg an. Für mich aus fotografischer Sicht gab es wieder ein paar neue Motive. Ich habe alte und neue Personen bzw. Freunde getroffen und bin mit ihnen sehr gerne in mehr als nur ein längeres Gespräch verwickelt worden.

Wird es ein weiteres Wirtschaftswunder geben? Davon gehe ich stark aus. Ein gutes Anzeichen dafür dürften die notdürftig geparkten Oldtimer, am Sonntag, in der Hauptallee gewesen sein.

Als nächstes steht jedenfalls das erste Rock around the Lake am Schider-See an. Noch nichts von gehört? Na dann schau doch mal hier:

Rock around the Lake

Und nun, let’s Rock!